Paradigmenwechsel im IT-Sourcing – Die Sicht des CFO

Vom 1st und 2nd Generation IT-Outsourcing zum Cloud Computing – Aktueller Praxisbericht
Dr. Michael Heym, Dr. Constantin Montana (Navisco AG), Dr. Helmut Elben (Georg Fischer)

In den letzten zehn Jahren haben Unternehmen den Wirkungsgrad ihrer benötigten IT wesentlich besser ausschöpfen können. Ein Grund für diese positive Entwicklung ist, dass das Thema IT-Optimierung stärker in den Fokus des CFO gerückt ist. Dieser stellt heutzutage vier wesentliche Anforderungen an die IT, zu denen die Verringerung der Kostenbasis, die Steigerung der Zuverlässigkeit durch automatisierte Prozesse, die Skalierbarkeit von IT-Services weltweit sowie Volumen- und damit verbundene Kostenflexibilität aufgrund volatiler Marktbedingungen gehören.
Seit einiger Zeit proklamieren die internationalen Service Provider den „Heiligen Gral“ des Outsourcings in Form des sogenannten „Cloud Computings“, mit weniger risikoreichem Vorgehen, das die obigen Ziele des CFOs erfüllt. Aufgrund der voraussehbaren technologischen Entwicklung sowohl im Bereich der Computing- und Storageleistung als auch durch kontinuierliche Effizienzsteigerungen im Prozessbereich sowie verbesserte Betriebsmodelle werden die Stückkosten in der IT weiterhin stark abnehmen. Dieser Kostentrend wird sich nicht „automatisch“ bei allen Unternehmen im Budget und der GuV niederschlagen. Der folgende Artikel gibt eine Einschätzung zur Entwicklung des IT-Outsourcingmarktes und zeigt Handlungsoptionen aus der Praxis für den CFO auf.

Source: ZfCM 06/2012