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Europäische Großbanken setzen auf IBM, um Blockchain-basierte Handelsfinanzierungen anzubieten

IBM wurde von einem Konsortium aus sieben der größten Banken Europas ausgewählt eine neue Plattform für Handelsfinanzierungen zu entwickeln und zu hosten. Basierend auf IBM Blockchain und Hyperledger Fabric soll es kleinen und mittleren Unternehmen in Europa damit erleichtert werden, Handelsgeschäfte im In- und Ausland abzuschließen. Gleichzeitig soll sie helfen, mehr Transparenz in Handelstransaktionen zu bringen.

Das Bankenkonsortium “Digital Trade Chain” besteht aus der Deutschen Bank, HSBC, KBC, Natixis, Rabobank, Société Générale und Unicredit.

Eine Blockchain ist eine Datenbank, deren Integrität durch Speicherung des Hashwertes des vorangehenden Datensatzes im jeweils nachfolgenden gesichert ist. Dieses kryptographische Verkettung ist die technische Basis für Kryptowährungen, wird darüber hinaus in verteilten Systemen zur Verbesserung der Transaktionssicherheit im Vergleich zu zentralen Systemen eingesetzt.

Die “Digital Trade Chain”-Lösung wird in der IBM Cloud betrieben und wird voraussichtlich Ende 2017 in den produktiven Betrieb gehen. Die Plattform soll Handelspartner verbinden und ist sowohl online als auch über Mobilgeräte zugänglich. Sie macht es einfacher, Handelsfinanzierungen zu steuern, nachzuverfolgen und abzusichern. Den kleinen und mittleren Unternehmen bietet das Angebot neue Finanzierungsmöglichkeiten, erschließt zusätzliche Ertragsquellen und Geschäftsbeziehungen und fördert so den Handel gesamt.

Die neue Plattform wird auf Hyperledger Fabric entwickelt, einem Open Source Blockchain Framework und eines der fünf Hyperledger-Projekte der Linux Foundation.

Source: IBM

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