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Globale Studie: Die hybride Cloud ist beliebt

IBM hat weltweit untersucht, wie die maßgeschneiderte Cloud der Unternehmen aussieht. Ergebnis: Vor allem die hybride Form kommt zum Einsatz, um die digitale Transformation zu realisieren. Teilgenommen haben an der Studie mehr als 1.000 Unternehmen aus 18 Industrien.

Vier von fünf Unternehmen nutzen heute die Cloud, meist angepasst auf dedizierte Anforderungen, zeigt die Cloud-Studie. Vor vier Jahren gab nur etwa ein Drittel der Unternehmen an, aktiv eine Cloud zu nutzen. Vorherrschend ist das hybride Modell, bei dem die IT aus eigenen Ressourcen kommt sowie aus Private und Public Clouds. Zudem ergab die Studie, dass auch zukünftig etwa die Hälfte der IT-Anwendungen auf eigenen Servern läuft.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen wollen mit der Cloud ihre Kosten senken, gut 40 Prozent sehen die Cloud als Innovationstreiber und ebenso viele wollen die betriebliche Effizienz mit ihr erhöhen. Zudem gaben Dreiviertel der Befragten an, dass sie mit ihren Cloud-Initiativen in weitere Industriezweige vordringen wollen. Jeweils rund 70 Prozent erschließen sich über die Cloud neue Umsatzquellen und treiben neue Geschäftsmodelle voran.

Als zentrale Herausforderungen für Cloud-Projekte identifiziert Studie drei Aspekte: Risiken für Sicherheit, Compliance und Anforderungen (47 Prozent), Kostenstruktur mit dem Vergleich von Capex versus Opex (41 Prozent) sowie das Risiko für IT-Ausfälle aufgrund neuer Cloud-Services (38 Prozent).

IBM spart nicht mit Empfehlungen, um die Cloud erfolgreich einzuführen: Erstens sollte im Unternehmen ein tiefes Verständnis dafür entwickelt werden, wie sich die Cloud auf Geschäftsentwicklung und Finanzen auswirkt. Als zweites gilt es, das komplexe Zusammenspiel von mehreren Cloud-Partnern erfolgreich zu managen. Als Drittes rät man, Vorgaben für Sicherheit und Regulierungen durch zusätzliche interne Kapazitäten sowie externe Lösungen zu unterstützen.

 

Source: IBM

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