Cloud Migration

Migration in die Cloud

Trend ist ungebrochen

Das Bestreben, in die Cloud zu wechseln, ist allgegenwärtig. Immer mehr Unternehmen erwägen, ihre IT von physischen Rechenzentren in die Cloud zu verlagern. Laut einer gemeinsamen Studie von Navisco und Whitelane Research gehen Unternehmen davon aus, dass mindestens 50 % der neuen Anwendungen cloudbasiert sein werden. Dieser Trend wird durch die aktuelle COVID19-Pandemie noch beschleunigt, da der Anteil der Remotearbeit und der virtuellen Konferenzen rapide zunimmt. 57 % 1) der Kunden glauben, dass die Nutzung von Public-Cloud-Infrastrukturen als Folge von COVID19 zunehmen wird.

1) Whitelane Research in Kollaboration mit Navisco AG (2021),  Deutsche IT Sourcing Studie.

Komplexes Unterfangen

Heraus­forderungen und Fallstricke

Es ist wichtig zu bedenken, dass es für eine Cloud-Migration keine Einheitslösung gibt. Wenn man ein solch komplexes Unterfangen plant, ist es daher unerlässlich, eine Strategie mit klar definierten Business-Zielen zu entwickeln. Bei der Formulierung dieser Strategie gibt es eine Reihe grundlegender Dinge, die berücksichtigt und idealerweise proaktiv adressiert werden sollten. Im Folgenden finden Sie einige der am häufigsten auftretenden Fallstricke.

Nr. 1:

DAS ECKIGE
MUSS INS RUNDE

Nr. 2:

FEHLENDE
KONTROLLE

NR. 3:

FEHLENDER
BUY-IN DER
GESCHÄFTSBEREICHE

Nr. 4:

UNKLARE ABHÄNGIGKEITEN

Nr. 5:

MANGEL AN
INTERNEM FACHWISSEN

Nicht jede Anwendung ist für die Cloud geeignet. Eine Bewertung der Cloud-Fähigkeit hilft dabei, die beste Lösung zu finden und festzustellen, welche Elemente migriert oder nicht migriert werden sollten.

Wie wird die Anwendungslandschaft nach der Migration betrieben und von wem wird sie betrieben? Es müssen stringente Regeln aufgestellt werden, um einen Kontrollverlust zu vermeiden.

Eine IT-geführte Initiative ohne die notwendige Unterstützung durch die Geschäftsbereiche wird sich als schwierig erweisen. Damit die Cloud-Migrationsstrategie ein Erfolg wird, müssen die wichtigsten Stakeholder aus dem gesamten Unternehmen mit ins Boot geholt werden.

Anwendungen beziehen oft Daten/Informationen aus externen Quellen oder fungieren sogar als Datenquelle. Das Verständnis dieser Abhängigkeiten ist von entscheidender Bedeutung.

Häufig sind die Mitarbeiter nicht für die effektive Verwaltung von Cloud-Umgebungen geschult. Erforderliche Fähigkeiten und Kenntnisse müssen vorhanden sein bzw. aufgebaut werden, um die Umstellung auf eine Cloud-basierte Infrastruktur zu unterstützen.

Unser Ansatz

EINE MASSGESCHNEIDERTE CLOUD-MIGRATIONSSTRATEGIE

Die Cloud ist Teil jeder Initiative zur digitalen Transformation. Es ist jedoch wichtig, dass Ihre Cloud-Migrationsstrategie auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten ist. Es gibt keinen einheitlichen Ansatz, der für alle passt. Die richtige Lösung für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Anwendungslandschaft hängt von einer Reihe von Parametern ab:

Bestimmung der relevanten Stakeholder sowohl aus dem Unternehmen als auch aus der IT-Organisation. Es ist entscheidend, die Menschen an Bord zu holen.

Definieren Sie Ihre Strategie und Ihre gewünschten Wertziele. Was wollen Sie mit dieser Transformation erreichen?

Durchführung einer Bewertung Ihrer aktuellen Anwendungslandschaft. Sind die Anwendungen bereit für die Migration in die Cloud, oder müssen sie überarbeitet werden? Im Allgemeinen gibt es drei Wege, die man beschreiten kann: Re-Hosting, Re-Platforming und Refactoring.

Festlegung der Prioritäten, in welcher Reihenfolge die Anwendungen migriert werden sollen. Bestimmen Sie, was einen maximalen Geschäftswert schafft und wo Quick Wins erzielt werden können.

Entwicklung eines Business Case, um die Kosten der Migration sowie die laufenden Kosten zu ermitteln. Welche Einsparungen sind zu erzielen? Welche Effizienzgewinne gibt es?

Bestimmung geeigneter Partner, die über die erforderlichen Fähigkeiten und Nachweise verfügen, um Sie während des gesamten Transformationsprozesses zu unterstützen.

Sicherstellen, dass Ihr Unternehmen für den Wandel bereit ist. Gibt es eine angemessene Cloud-Governance? Sind die Mitarbeiter entsprechend geschult?

Cloud-Migrationsansätze

DREI ANSÄTZE ZUR AUSWAHL

Re-hosting

In diesem Fall wird die Anwendung im Wesentlichen von einem Standort zu einem anderen verschoben, ohne dass irgendwelche (oder nur geringfügige) Konfigurationsarbeiten erforderlich sind.

Re-platforming

Während die Anwendungsarchitektur auch bei diesem Prozess praktisch unangetastet bleibt, sind einige Neukonfigurationen und Optimierungen erforderlich, damit die Anwendung in der neuen Cloud-Umgebung effizient ausgeführt werden kann.

Re-factoring

In einigen Fällen kann es notwendig (oder vorteilhaft) sein, ganz von vorne anzufangen. Die Anwendung wird dann grundlegend umgestaltet oder bis in ihren Kern hinein neu entwickelt.

SaaS Lösungen

Der vierte Ansatz

Während dieses Prozesses lohnt es sich auch einen Blick auf die verfügbaren SaaS-Lösungen zu werfen. Ihr Hauptvorteil ist, dass sie von den Softwareanbietern selbst gehostet, gewartet und regelmäßig aktualisiert werden. Da sie in der Regel sofort einsatzbereit sind, ist die Zeit bis zur Nutzbarkeit vergleichsweise kurz.  Das kommerzielle Standardmodell basiert in diesem Fall auf einem Abonnement, so dass Sie die Möglichkeit haben, Ihre Nutzerbasis je nach Bedarf problemlos zu erweitern oder zu reduzieren.

Navisco AG

DER RICHTIGE PARTNER FÜR IHRE CLOUD-MIGRATIONSSTRATEGIE

Eine Cloud-Migrationsstrategie sollte immer auf die Erzielung eines maximalen Geschäftsnutzens ausgerichtet sein. Mit unseren bewährten Tools und Methoden können wir Sie bei folgenden Punkten unterstützen:

  • Definition einer Strategie, die auf klaren und messbaren Wertzielen basiert

  • Die richtigen Fragen stellen und sicherstellen, dass die Anforderungen erfasst und klar verstanden werden

  • Festlegung eines geeigneten Zielbetriebsmodells für Ihr Unternehmen, das einen reibungslosen Übergang von der alten zur neuen Welt gewährleistet

  • Implementierung einer effektiven Governance für die Cloud-basierte Landschaft nach der Migration

  • Auswahl der richtigen Partnern mit den erforderlichen technischen Fähigkeiten und Fachkenntnissen und Schaffung eines wertorientierten Vertragsrahmens